Vor erwarteten Friedensverhandlungen in Pakistan
USA und Iran erhöhen den Druck

Vor dem erwarteten Beginn der Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran in Pakistan haben beide Seiten den Druck erhöht.

    US-Vizepräsident JD Vance spricht in Maryland vor dem Einsteigen in das Flugzeug Air Force Two mit der Presse, bevor er zu Gesprächen über den Iran nach Pakistan aufbricht.
    JD Vance (AP / Jacquelyn Martin)
    Der US-Verhandlungsführer, Vizepräsident Vance, warnte Teheran vor seiner Abreise aus Washington vor Tricksereien. Er selbst werde versuchen, positive Verhandlungen zu führen. US-Präsident Trump drohte mit neuen Angriffen, sollte es keinen Deal geben. Auf iranischer Seite stellte Parlamentspräsident Ghalibaf Bedingungen. Er schrieb auf X, noch vor Beginn der Gespräche müsse ein Waffenstillstand im Libanon in Kraft treten und eingefrorene iranische Vermögenswerte müssten freigegeben werden.
    Im Iran-Krieg gilt seit Mittwoch eine zweiwöchige Feuerpause. Der Krieg hatte am 28. Februar mit US-israelischen Angriffen und der Tötung des obersten Führers Chamenei begonnen. Der Iran reagierte mit der Schließung der Straße von Hormus sowie Angriffen auf Israel und Ziele in mehreren Golfstaaten.
    Diese Nachricht wurde am 10.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.