Bürgerkrieg in der DR Kongo
USA verhängen Sanktionen gegen Ruandas Militär wegen anhaltender Unterstützung der M23-Miliz

Die Vereinigten Staaten haben Sanktionen gegen die Armee Ruandas wegen deren Rolle im Bürgerkrieg in der Demokratischen Republik Kongo verhängt.

    Ein Patrouillen-Fahrzeug der M23-Miliz in Uvira
    Ein Patrouillen-Fahrzeug der M23-Miliz in Uvira (JOSPIN MWISHA / AFP)
    Das Finanzministerium in Washington erklärte, das ruandische Militär unterstütze und trainiere die M23-Miliz und kämpfe an deren Seite. Diese sei für Menschenrechtsverletzungen und Massenvertreibungen verantwortlich. Die Regierung in Kigali hatte dies lange bestritten, trotz anderslautender internationaler Einschätzungen.
    Ruanda warf seinerseits dem Nachbarland vor, vereinbarte Schritte zur Beilegung des Konflikts nicht umgesetzt zu haben und andere Milizen zu unterstützen. Man sei fest entschlossen, die eigenen Streitkräfte abzuziehen, sobald die kongolesische Regierung ihren Verpflichtungen nachkomme.
    In dem Bürgerkrieg geht es vor allem um den Zugang zu Bodenschätzen im Osten der Demokratischen Republik Kongo.
    Diese Nachricht wurde am 03.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.