
Das Finanzministerium in Washington erklärte, das ruandische Militär unterstütze und trainiere die M23-Miliz und kämpfe an deren Seite. Diese sei für Menschenrechtsverletzungen und Massenvertreibungen verantwortlich. Die Regierung in Kigali hatte dies lange bestritten, trotz anderslautender internationaler Einschätzungen.
Ruanda warf seinerseits dem Nachbarland vor, vereinbarte Schritte zur Beilegung des Konflikts nicht umgesetzt zu haben und andere Milizen zu unterstützen. Man sei fest entschlossen, die eigenen Streitkräfte abzuziehen, sobald die kongolesische Regierung ihren Verpflichtungen nachkomme.
In dem Bürgerkrieg geht es vor allem um den Zugang zu Bodenschätzen im Osten der Demokratischen Republik Kongo.
Diese Nachricht wurde am 03.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
