
Die Regelung besagt, dass Öl-Produkte aus Russland, die vor dem 12. März auf Schiffe verladen wurden, ohne Sanktionen verkauft und transportiert werden dürfen. Diese Erlaubnis gilt explizit auch für die sogenannte Schattenflotte, die Russland nutzt, um internationale Sanktionen zu umgehen.
Nach Angaben der Internationalen Energieagentur konnte Russland seine Einnahmen aus dem Ölgeschäft durch die Lockerung nahezu verdoppeln. Die zusätzlichen Gewinne in Milliardenhöhe wurden demnach durch Verkäufe insbesondere nach China und Indien erzielt.
Der Kreml nutzt die Einnahmen aus der Ölindustrie zur Finanzierung seines Krieges gegen die Ukraine. Vor allem in Europa stieß die Entscheidung der US-Regierung auf Ablehnung.
Diese Nachricht wurde am 18.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
