Medienberichte
USA verlegen weitere 3.000 Elitesoldaten in den Nahen Osten

Das US-Verteidigungsministerium plant nach übereinstimmenden Medienberichten wegen des Iran-Kriegs, 3.000 Fallschirmjäger in den Mittleren Osten zu verlegen.

    US-Soldaten bei einem Einsatz im Nahen Osten: Ein Hubschrauber landet gerade, mehrere Soldaten befinden sich auf dem Flugplatz. (Archivbild)
    US-Soldaten bei einem Einsatz im Nahen Osten (Archivbild) (imago/Stocktrek Images)
    Die Einheiten seien auf Bodeneinsätze in umkämpften Gebieten spezialisiert, meldet unter anderem das "Wall Street Journal". Als mögliches Ziel wird die Insel Kharg im Persischen Golf genannt, die zentral für die iranischen Ölexporte ist.
    Am Freitag läuft ein Ultimatum von US-Präsident Trump an den Iran zur Öffnung der Straße von Hormus aus. Trump hatte mit Angriffen auf iranische Energieanlagen gedroht, sollte die Blockade der Meerenge nicht beendet werden. Nach Angaben der "New York Times" legte die US-Regierung der iranischen Regierung inzwischen einen 15-Punkte-Plan mit weiteren Forderungen vor. Unter anderem soll der Iran demnach zustimmen, niemals nach Atomwaffen zu streben. Trump sprach in Washington erneut davon, dass die USA mit dem iranischen Regime in konstruktiven Verhandlungen seien. Der Iran hatte das bislang bestritten.
    Die gegenseitigen Angriffe wurden indes fortgesetzt. Iranische Behörden meldeten eine Attacke der USA und Israels auf das Gelände einer Atomanlage. Kritische Schäden habe es nicht gegeben. Israelische Rettungsdienste berichteten von zwölf Verletzten nach Raketeneinschlägen in Wohngebäude in der Nähe von Tel Aviv.
    Diese Nachricht wurde am 25.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.