CONCACAF-Turnier
USA verweigern zehn Fußballern Einreise

Zehn Fußballer des jamaikanischen Vizemeisters Mount Pleasant haben vor dem Auswärtsspiel bei Los Angeles Galaxy kein Visum für die USA erhalten. Das Team reiste daher am Sonntag mit einem nur 18-köpfigen Kader zur der Begegnung im CONCACAF Champions Cup nach Kalifornien, fünf Spieler stammten aus der eigenen Jugend.

    Das Logo des CONCACAF Champions Cup im leeren Stadion in Ontario, Kanada.
    USA verweigern zehn Fußballern aus Jamaica die Einreise. (picture alliance /NurPhoto/Indrawan Kumala)
    Sieben Spieler des Kaders sind haitianische Staatsbürger. Der Vorfall erneuerte die Bedenken rund um die Visavergabe im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft im Sommer. WM-Teilnehmer Haiti zählt zu den 18 Ländern, deren Staatsbürger einem generellen Einreiseverbot in die USA unterliegen. Zwar sind WM-Teilnehmer offiziell ausgenommen, die Regeln für den Champions Cup waren aber bislang unklar.
    Mount Pleasants Sportdirektor Paul Christie kritisierte das Vorgehen scharf. "Wir wollen beim Spiel nicht einfach nur dabei sein, wir wollen um den Sieg kämpfen. Aber wir bekommen nicht die Möglichkeit, unsere beste Elf aufzubieten", sagte er der Zeitung "Jamaica Observer".
    Diese Nachricht wurde am 10.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.