Iran-Krieg
USA wollen an Waffenruhe mit Iran festhalten - Emirate melden neue iranische Angriffe

Trotz gegenseitiger Angriffe in der Straße von Hormus halten die USA nach eigenen Angaben an der Waffenruhe mit dem Iran fest.

    US-Verteidigungsminister Pete Hegseth spricht und gestikuliert.
    US-Verteidigungsminister Pete Hegseth spricht im Pentagon in Arlington, Virginia, zu Journalisten. (Getty Images via AFP / CHIP SOMODEVILLA)
    Verteidigungsminister Hegseth sagte in Arlington, bei der Eskortierung von Handelsschiffen in der Straße von Hormus handele es sich um eine zeitlich begrenzte, defensive Operation. Hunderte Frachter säßen weiter im Persischen Golf fest. Hegseth rief den Iran auf, Angriffe auf Schiffe zu unterlassen. Andernfalls werde das Land mit der - Zitat - vernichtenden Feuerkraft der USA konfrontiert.
    Gestern hatten zwei Handelsschiffe unter Geleitschutz erfolgreich die Straße von Hormus passiert. Dabei kam es zu gegenseitigem Beschuss zwischen US-Streitkräften und der iranischen Revolutionsgarde. Der iranische Parlamentspräsident Ghalibaf warf den USA einen Bruch der Waffenruhe vor und warnte vor einer Eskalation.
    Aus den Vereinigten Arabischen Emiraten wurden heute erneut iranische Angriffe gemeldet. Das Verteidigungsministerium in Dubai teilte mit, mehrere Raketen und Drohnen seien abgefangen worden. Das Land gehört zu den engsten Verbündeten der USA in der Golfregion.
    Diese Nachricht wurde am 05.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.