
Das Finanzministerium in Washington kündigte an, es würden Lizenzen für den Verkauf von venezolanischem Öl an Kuba erteilt. Voraussetzung sei, dass die Geschäfte der Bevölkerung und dem Privatsektor zugutekämen. Ölverkäufe, von denen das Militär oder staatliche Institutionen profitierten, blieben verboten. Die Öllieferungen aus Venezuela waren im Januar zum Erliegen gekommen, nachdem die USA den venezolanischen Präsidenten Maduro festgenommen und die Kontrolle über die Exporte des südamerikanischen Landes übernommen hatten. Dies hatte die Energiekrise in Kuba verschärft, das auf die Importe des Öls aus Venezuela angewiesen ist.
Diese Nachricht wurde am 26.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
