
Das erklärte US-Außenminister Rubio in Washington. Die Entscheidung sei bereits vor einigen Wochen getroffen worden, sagte er vor dem Ausschuss für Auswärtige Angelegenheiten des Senats. Die US-Regierung hatte die Mittel für Gavi im vergangenen Jahr gestrichen.
Die Impfstoff-Allianz hatte gestern angekündigt, 50 Millionen US-Dollar zur Eindämmung der Ebola-Epidemie bereitzustellen. Damit solle der Einsatz vielversprechender Präparate gegen die gefährliche Bundibugyo-Virusvariante ermöglicht werden, noch bevor diese offiziell zugelassen seien.
In der Demokratischen Republik Kongo gehen die Behörden mittlerweile von 344 bestätigten Ebola-Infektionen aus, darunter 60 Todesfälle. Aus Uganda wurden 15 nachgewiesene Infektionen sowie ein Todesfall gemeldet.
Diese Nachricht wurde am 02.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
