Wirtschaft
Varta meldet Insolvenz an - aber nicht für Haushaltsbatterien

Die Sanierung des schwäbischen Batterieherstellers Varta ist nach ‌weniger als zwei ⁠Jahren gescheitert.

    Baden-Württemberg, Ellwangen: Der Schriftzug des Batterieherstellers Varta ist an einem Gebäude am Hauptsitz befestigt.
    Varta meldet Insolvenz an. (Sina Schuldt/dpa)
    Das Unternehmen aus ⁠Ellwangen will sich nun in einer Insolvenz in Eigenverwaltung sanieren, wie die Varta AG mitteilte. Ziel sei es, die wirtschaftliche Zukunft des Unternehmens zu sichern und eine nachhaltige Fortführung des Geschäftsbetriebs zu ermöglichen.
    Allerdings steht Varta vor der Zerschlagung. Die profitable Haushaltsbatterien-Sparte soll aus den Insolvenzen für die AG und die drei Töchter herausgehalten werden. Die Gläubiger um die Deutsche Bank und mehrere Hedgefonds wollen die Varta Consumer Batteries selbst übernehmen.
    Als Ursachen für die erneute Krise nennt Varta deutlich verschlechterte Marktbedingungen, eine ⁠schwächere ⁠Nachfrage, negative Währungseffekte sowie zuletzt die Entscheidung eines wichtigen Kunden, ⁠die Zusammenarbeit zu beenden.
    Damit dürfte Apple gemeint sein. Das amerikanische Technologie-Unternehmen bezieht die wiederaufladbaren Knopfzellen für seine "AirPods"-Kopfhörer künftig aus ⁠China.
    Diese Nachricht wurde am 24.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.