Massentourismus
Venedig will Eintrittsgeld beibehalten und teilweise verdoppeln

Venedig will auch künftig Eintritt für Tagesbesuche nehmen.

    Touristen gehen am Markusplatz an zahlreichen Souvenirständen entlang.
    Immer voller, immer teurer: Urlaubsziele wie Venedig nehmen Eintritt, aber die Massen von Touristen vertreibt es nicht. (picture alliance / dpa / dpa-Zentralbild / Sebastian Kahnert)
    Das kündigte der für Finanzen zuständige Stadtrat, Zuin, in der Zeitung "Il Gazzettino" an. An diesem Wochenende geht eine Testphase für die Gebühr zu Ende. Dabei hatte Venedig an insgesamt 29 Tagen ein Eintrittsgeld von fünf Euro verlangt. Vom nächsten Jahr an sollen es bis zu zehn Euro sein, wenn es besonders voll werden könnte. Man wolle die Anreisenden damit entmutigen, sagte Zuin. Er räumte allerdings ein, bisher habe die Gebühr keine großen Abschreckungseffekte gehabt.
    Venedig nahm mit der neuen Gebühr bisher mehr als zwei Millionen Euro ein. An manchen Tagen wurden mehr als 25.000 zahlende Gäste registriert. Eine offizielle Bilanz zu dem Test steht noch aus.
    Diese Nachricht wurde am 12.07.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.