
Machado sagte der britischen BBC, zwar sei sie sich der Risiken bewusst. Sie wolle aber an dem Ort sein, wo sie ihrer Bewegung am nützlichsten sein könne.
Machado war gestern ohne Kenntnis der venezolanischen Regierung nach Oslo gereist, hatte die Verleihung des Nobelpreises aber verpasst. In der Nacht hatte sie sich in der Öffentlichkeit gezeigt und Anhänger begrüßt. In Venezuela war Machado in den vergangenen Monaten untergetaucht, weil sie Repressalien des Regimes von Machthaber Maduro befürchtet. Bei einer Rückkehr droht ihr die Festnahme. Gegen sie wird unter anderem wegen des Vorwurfs des Landesverrats ermittelt.
Heute will die Nobelpreisträgerin das norwegische Parlament besuchen und Regierungschef Störe treffen.
Diese Nachricht wurde am 11.12.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
