
Außenminister Plasencia teilte auf der Online-Plattform X mit, Interims-Staatschefin Rodríguez habe die Entscheidung UNO-Generalsekretär Guterres mitgeteilt und als unwiderruflich bezeichnet. Zur Begründung hieß es, der Gerichtshof im niederländischen Den Haag benachteilige die Länder des Globalen Südens und konzentriere sich unverhältnismäßig stark auf afrikanische und lateinamerikanische Länder. Das Weltstrafgericht ermittelt gegen das sozialistisch und autoritär regierte Venezuela wegen mutmaßlicher Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Konkret geht es um die gewaltsame Unterdrückung von Protesten durch Sicherheitskräfte und Militär vor neun Jahren.
Nach dem sogenannten Rom-Statut tritt der Austritt erst nach einem Jahr in Kraft.
Diese Nachricht wurde am 25.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
