
Es gehe um Neugeborene ohne medizinische Versorgung, Kinder ohne Zugang zu Freizeitangeboten oder Schwangere ohne gesundes Essen, teilten die Organisationen mit. Das zeige eine bundesweite Befragung von Mitarbeitern in Beratungsstellen, Kitas und Geflüchtetenunterkünften. 87 Prozent der Fachkräfte sehen die Teilhabe der Kinder eingeschränkt; 74 Prozent halten die Gesundheitsversorgung für unzureichend; über 70 Prozent sagen, gesunde Ernährung sei nicht möglich.
Zudem erweise sich die Bezahlkarte für Flüchtlinge in der Praxis als alltagsuntauglich und stigmatisierend, hieß es. Ob Kuchenbasar oder Jugendclub, ohne Bargeld blieben diese Kinder vielfach außen vor.
Diese Nachricht wurde am 14.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
