Windkraftprojekte
Verband fordert Möglichkeit für Rückgabe von Offshore-Wind-Flächen

Der Bundesverband Windenergie Offshore fordert neue Regeln für die Rückgabe ersteigerter Flächen für Windräder in der deutschen Nord- und Ostsee.

    Offshore-Windkraftwerke in der Nordsee.
    Offshore-Windkraftwerke in der Nordsee. (picture alliance / CHROMORANGE | Martin Schroeder)
    Der Verband warnt vor der Gefährdung milliardenschwerer Projekte durch steigende Kosten, Verzögerungen bei Netzanschlüssen oder unsichere Rahmenbedingungen. Verbandsgeschäftsführer Thimm sagte, Unternehmen sollten ersteigerte Flächen freiwillig zurückgeben können, damit sie neu vergeben werden könnten. Bisher ist dies per Gesetz ausgeschlossen. Durch eine Änderung könnte eine Blockade wichtiger Windkraftprojekte verhindert werden, erklärte Thimm.
    Der Verband reagiert damit auf Medienberichte, wonach zwei Energiekonzerne ihre Windkraftprojekte in Frage stellen. Das betroffene Unternehmen TotalEnergies verwies auf Probleme bei den Netzanschlüssen, betonte jedoch, man halte grundsätzlich an den Vorhaben fest. Auch der Konzern BP sprach von schwierigen Bedingungen. Man prüfe nun verschiedene Optionen.
    Diese Nachricht wurde am 21.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.