Rechtsanspruch ab August
Verband rechnet mit zu wenig Ganztagsplätzen in den Grundschulen

Trotz des ab Sommer geltenden Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung in der Grundschule geht der Verband Bildung und Erziehung davon aus, dass es im kommenden Schuljahr nicht genug Plätze geben wird.

    Schüler einer zweiten Klasse einer Grundschule im Stadtteil Neuperlach in München
    Für das kommende Jahr werden bis zu 30.000 zusätzliche Ganztagsbetreuungsplätze gebraucht. (dpa | Matthias Balk)
    Die Gewerkschaft erklärte, jede vierte Schule habe in einer Umfrage angegeben, sie könne im kommenden Schuljahr nicht für alle Kinder einen Ganztagsplatz anbieten. Die am häufigsten genannten Gründe seien fehlende Räume und Personalmangel.
    Der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung gilt zunächst für Kinder der ersten Klasse, er soll jährlich ausgeweitet werden. Laut einem Bericht der Bundesregierung gehen Experten von bis zu 30.000 zusätzlich benötigten Ganztagsplätzen für das kommende Schuljahr aus.
    Diese Nachricht wurde am 23.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.