Gerichtsentscheidung
Verbot für Hilfsorganisationen im Gazastreifen vorerst ausgesetzt

Israels Oberster Gerichtshof hat das anstehende Betätigungsverbot für mehrere Hilfsorganisationen im Gazastreifen vorläufig ausgesetzt.

    Vertriebene Palästinenser gehen durch schlammige Wege, während ein Mann und Kinder in einem Lager in Jabalia, im nördlichen Gazastreifen, Kochausrüstung tragen.
    Organisationen: Bevölkerung in Gaza ist auf unsere Hilfe angewiesen (Jehad Alshrafi/AP/dpa)
    Israels Behörden hatten insgesamt 37 Organisationen die Lizenzen entzogen, weil sie bestimmte Auflagen ablehnten. Dabei wurde unter anderem gefordert, persönliche Daten aller Mitarbeitenden an Israel zu übermitteln.
    Betroffen sind unter anderem Ärzte ohne Grenzen und Oxfam. Sie hätten bis zum 1. März die Arbeit einstellen müssen. Viele der Organisationen argumentieren, ohne ihre Hilfe werde es zu einem Zusammenbruch des Hilfssystems im Gazastreifen kommen.
    Diese Nachricht wurde am 27.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.