
Man erreiche damit wenig und schließe die Jugendlichen aus, sagte Vorständin Pop, den Funke-Medien. Kontrolliert und reguliert werden sollten vielmehr schädliche Mechanismen, die süchtig machten oder manipulativ seien. Pop verwies auf Elemente wie Autoplay, endloses Scrollen, automatische Standortfreigaben oder ständige Abfragen zur Kontaktfreigabe. Darauf basiere derzeit das Geschäftsmodell der Plattformen.
Ähnlich hatten sich viele andere Fachleute und Verbände geäußert. Indes gibt es in der Europäischen Union sowie in einzelnen Mitgliedsstaaten, darunter Deutschland, Bestrebungen, die Sozialen Medien für Kinder und Jugendliche einzuschränken. Zuletzt hatte sich ein Expertengremium im Auftrag der EU-Kommission empfohlen, den Zugang für Kinder unter 13 Jahren einzuschränken.
Diese Nachricht wurde am 18.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
