
Sie kritisierte, ein erheblicher Teil der erhofften Entlastung sei zunächst nicht bei den Verbrauchern angekommen, sondern in den Kassen der Mineralölkonzerne versickert. Erst unter massivem öffentlichen Druck seien die Preise an den Zapfsäulen gesunken.
Zurückhaltend äußerte sich auch der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Müller. Der CDU-Politiker erklärte, dauerhafte Subventionen könne sich der Staat nicht leisten.
Woidke für Verlängerung
Der brandenburgische Ministerpräsident Woidke sprach sich dagegen für eine Verlängerung aus. Erträgliche Treibstoffpreise sorgten mit dafür, dass die Menschen von ihrer Arbeit gut leben könnten, sagte der SPD-Politiker dem Fernsehsender "Welt".
Die Regierung hatte die bis Ende Juni befristete Steuersenkung um knapp 17 Cent eingeführt, um Autofahrer und Unternehmen angesichts der durch den Iran-Krieg gestiegenen Treibstoffpreise zu entlasten.
Diese Nachricht wurde am 29.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
