
Trikots etwa würden den Angaben zufolge mit Begriffen wie "Authentic", "Player Version" oder "Match Version" beworben. Wer bei fragwürdigen Online-Händlern bestelle, erhalte mit hohem Risiko entweder gar keine oder minderwertige und häufig mit Schadstoffen belastete Ware, betonte die Verbraucherzentrale. Oft seien in diesen Fällen Gewährleistungsansprüche kaum durchsetzbar und Rückgaben oder Erstattungen nicht möglich. "Widerrufe oder Reklamationen scheitern vielfach an fehlenden Kontaktmöglichkeiten, hohen Rücksendekosten und mangelnder Rechtsdurchsetzung im außereuropäischen Ausland", so die Mitteilung. Gerade rund um günstige Trikotangebote fielen vermehrt Fake Shops auf. Die Verbraucherzentrale hat eine Liste solcher Händler erstellt.
Immer Verkäuferangaben prüfen
Grundsätzlich rät die Verbraucherzentrale: Vor dem Online-Kauf sollten immer die Verkäuferangaben geprüft werden. "Hat der Anbieter keinen Sitz in der Europäischen Union und ist auch kein verantwortlicher Ansprechpartner innerhalb der EU benannt, steigt das Risiko erheblich." Oft genüge ein Blick ins Impressum.
Das Geld ist nicht immer verloren
Kundinnen und Kunden, die auf einen Fake-Shop hereingefallen seien, sollten umgehend ihre Bank kontaktieren, raten die Verbraucherschützer. "Denn SEPA-Lastschriften und manche Kreditkartenzahlungen lassen sich unter Umständen zurückbuchen. Bei Bezahldiensten wie Paypal greift im besten Fall der Käuferschutz. Außerdem sollten Betroffene Anzeige bei der Polizei erstatten."
Die Fußball-WM findet vom 11. Juni bis 19. Juli in Kanada, Mexiko und den USA statt.
Diese Nachricht wurde am 28.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
