Attentat
Verdächtiger in Mordfall Kirk wegen Mordes angeklagt

Nach dem Attentat auf den ultrakonservativen Aktivisten Charlie Kirk ist der Tatverdächtige unter anderem wegen Mordes angeklagt worden. Die Staatsanwaltschaft im US-Bundesstaat Utah wirft dem 22-Jährigen zudem Verstöße gegen das Waffenrecht sowie Behinderung der Justiz vor.

    Eine Frau trägt ein Plakat mit dem Bild von Charlie Kirk, auf dem eine amerikanische Flagge zu sehen ist und die Worte "American Hero!"
    Die Staatsanwaltschaft wird zeitnah Anklage gegen den festgenommenen Verdächtigen erheben (picture alliance / Anadolu / Jacek Boczarski)
    Sollte der Verdächtige wegen Mordes verurteilt werden, droht ihm die Todesstrafe. An der Tatwaffe seien DNA-Spuren des Verdächtigen gefunden worden. Er war am Donnerstagabend in der Nähe der Gemeinde St. George im Süden von Utah verhaftet worden, in der er aufwuchs.
    Kirk war am vergangenen Mittwoch bei einer Diskussionsveranstaltung an der Utah Valley University in Orem erschossen worden. Sein Tod entfaltet in den USA eine enorme politische Schlagkraft. Kirk galt als prägende Stimme der US-Rechten, war ein einflussreicher Vertreter der Trump-Bewegung "Make America Great Again" (MAGA) und unterstützte den heutigen Präsidenten in dessen Wahlkampf. Er galt außerdem als enger Vertrauter von Vizepräsident JD Vance und von Trumps ältestem Sohn, Don Jr.. 
    Kirk erreichte ein Millionenpublikum, vor allem junge Männer. 2012 gründete er die Jugendorganisation Turning Point USA, die heute an zahlreichen Highschools und Hochschulen aktiv ist.
    Diese Nachricht wurde am 16.09.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.