Reformagenda
Verdi-Chef: Merz suchte bislang keinen Konsens mit Gewerkschaften

Verdi-Chef Werneke hat Bundeskanzler Merz vorgeworfen, für die Reformpläne der Bundesregierung bislang keinen Konsens mit den Gewerkschaften gesucht zu haben.

    Porträt des Verdi-Vorsitzenden Frank Werneke
    Der Verdi-Vorsitzende Frank Werneke (picture alliance / dpa / Monika Skolimowska)
    Werneke sagte im ARD-Fernsehen, inzwischen stehe fest, dass es im Juni ein erstes Gespräch im Kanzleramt geben solle. In der Regierungszeit von Merz' Vorgängern Merkel und Scholz hätten regelmäßig Austauschrunden der Sozialpartner im Kanzleramt stattgefunden.
    Der Verdi-Vorsitzende kritisierte, die jetzige Bundesregierung habe Kommissionen zu den Themen Rente, Gesundheit und zur Zukunft des Sozialstaates eingesetzt, ohne jegliche Beteiligung von Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften.
    Werneke betonte, einem höheren Renteneintrittsalter werde man nicht zustimmen.
    Diese Nachricht wurde am 17.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.