
Nach Angaben der Arbeitnehmervertreter gilt die Aufforderung für alle Bundesländer - und zwar für den Einzelhandel sowie für den Groß- und Außenhandel.
Verdi-Vorständin Zimmer sagte, die Handelsunternehmen stünden wirtschaftlich hervorragend da, dennoch sollten die Beschäftigten mit Lohnverlusten abgespeist werden. Die Arbeitgeberseite argumentiert, angesichts schwieriger wirtschaftlicher Bedingungen gebe es kaum Spielraum für Einkommenserhöhungen.
Die Gewerkschaft fordert sieben Prozent Aufschlag und eine Laufzeit des neuen Abschlusses von einem Jahr. Die Arbeitgeber boten zuletzt zwei Prozent und eine weitere Erhöhung von 1,5 Prozent - verteilt über eine Laufzeit von zwei Jahren.
Diese Nachricht wurde am 03.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
