Tarifkonflikt
Verdi ruft zu neuen Warnstreiks heute im Öffentlichen Dienst auf - Autofahrer betroffen

Autofahrer in Nord- und Westdeutschland müssen heute mit Verkehrsbehinderungen rechnen.

    Die rechte Fahrbahn ist voller Autos im Stau, die man von hinten sieht. Auf der linken Fahrbahn läuft der Verkehr. Im Bildhintergrund die Ein- und Ausfahrten des Tunnels.
    Stau auf der A 7 vor dem Hamburger Elbtunnel (Archivbild vom vergangenen September). (picture alliance / dpa / Georg Wendt)
    Grund sind neue Warnstreiks im Öffentlichen Dienst, zu denen die Gewerkschaften Verdi und Beamtenbund aufgerufen haben. Bundesweit sollen rund 14.000 Beschäftigte der Autobahn GmbH sowie mehrere tausend der Landesstraßenbauverwaltungen die Arbeit niederlegen. Deshalb wird etwa der Hamburger Elbtunnel nur eingeschränkt befahrbar sein. Der Wesertunnel bei Cuxhafen wird komplett gesperrt, ebenso die Brücke über die Ems im ostfriesischen Leer. Auch etliche Tunnel in Nordrhein-Westfalen sind betroffen. Bestreikt werden zudem Standorte der Autobahn GmbH in Baden-Württemberg. Dort sind aber keine Auswirkungen auf den Verkehr zu erwarten, weil Notdienste vereinbart wurden.
    Verdi fordert in den Tarifverhandlungen mit den Arbeitgebern sieben Prozent mehr Gehalt pro Monat, mindestens aber 300 Euro.
    In Hannover beginnen heute Tarifverhandlungen für die 68.000 Beschäftigten der norddeutschen Chemie- und Pharmaindustrie.
    Diese Nachricht wurde am 20.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.