
Den Angaben zufolge sollen Beschäftigte am Dienstag und Mittwoch ihre Arbeit vorübergehend niederlegen. Betroffen sind in Nordrhein-Westfalen die Unikliniken Köln, Bonn, Essen und Düsseldorf sowie in Schleswig-Holstein das Klinikum Lübeck. Die Warnstreiks dürften erhebliche Auswirkungen auf die Versorgung der Patienten haben. Verdi rechnet damit, dass zahlreiche Operationen abgesagt werden müssen.
Hintergrund der Arbeitsniederlegungen sind die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder. Die nächste Runde beginnt am 15. Januar in Potsdam. Bisher haben die Arbeitgeber kein Angebot vorgelegt. Die Gewerkschaften fordern sieben Prozent mehr Gehalt, mindestens jedoch 300 Euro monatlich.
Diese Nachricht wurde am 09.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
