Statistik
Vereinte Nationen: Armut in Lateinamerika auf Rekordtief

Die Armutsrate in Lateinamerika und der Karibik ist nach Angaben der Vereinten Nationen auf einen Tiefstand gesunken.

    Armenviertel in Buenos Aires
    Armenviertel in Buenos Aires (picture alliance / dpa / picture-alliance / Joedson Alves)
    Wie die zuständige UNO-Wirtschaftskommission mitteilte, lebte im vergangenen Jahr in der Region etwas mehr als jede vierte Person in Armut. Das sei so wenig wie noch nie seit Beginn der Erhebung. Im Vergleich zum Jahr 2023 sank die Armutsrate demnach um 2,2 Prozentpunkte und lag bei 25,5 Prozent.
    Allerdings warnte die UNO-Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik vor einer anhaltend großen Ungleichheit. Auf die reichsten zehn Prozent der Bevölkerung entfielen demnach im vergangenen Jahr gut 34 Prozent des Gesamteinkommens. Das ärmste Zehntel habe dagegen lediglich 1,7 Prozent der Einkommen generiert.
    Diese Nachricht wurde am 27.11.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.