
Der Bericht bezieht sich auf Einschätzungen des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag. Demnach gebe es "berechtigte Gründe" für die Annahme, Israel ziele auf eine dauerhafte Ausgrenzung und Unterdrückung der Palästinenser ab. So würden in den völkerrechtswidrig besetzten Gebieten unterschiedliche Rechtsrahmen für jüdische Siedler und Palästinenser angewendet.
Der UNO-Hochkommissar für Menschenrechte Türk sagte, es handele sich um eine besonders schwere Form der Diskriminierung, die dem Apartheid-System ähnele. Türk forderte ein Ende der israelischen Präsenz in den besetzten palästinensischen Gebieten.
Das Apartheidsystem in Süd- und Südwestafrika basierte in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts auf der schweren Diskriminierung der schwarzen Bevölkerung.
Diese Nachricht wurde am 07.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
