
Das Verfahren vor dem Bundesgericht werde fallen gelassen, teilte die Behörde mit. Im Mai hatte die Internetaufsicht X aufgefordert, die Videos weltweit zu sperren. Das Unternehmen erklärte sich aber nur bereit, die Inhalte für User in Australien zu blockieren.
Länderspezifische Sperrungen von Online-Inhalten lassen sich verhältnismäßig leicht umgehen. - Der Fall galt auch als ein Test dafür, ob Australien seine Online-Sicherheitsregeln gegen große Internetplattformen durchsetzen kann.
Bei den betreffenden Videos handelt es sich um Mitschnitte einer Messerattacke auf einen Bischof während eines Gottesdienstes in Sydney im April. Nach der Verbreitung der Bilder von der Tat kam es zu Auseinandersetzungen in der Nähe der Kirche.
Diese Nachricht wurde am 05.06.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
