Samstag, 20. April 2024

Gleichstellung
Verfassungsgericht in Uganda urteilt über umstrittenes Anti-LGBTQ-Gesetz

Im ostafrikanischen Uganda entscheidet das Verfassungsgericht heute über ein umstrittenes Gesetz, das harte Strafen für die LGBTQ-Gemeinschaft vorsieht.

03.04.2024
    Eine Regenbogenfahne weht vor einem Gebäude im Wind.
    Frei leben und lieben - das wird in Uganda hart bestraft. (picture alliance / dpa / Revierfoto)
    Menschenrechtsaktivisten, Rechtswissenschaftler und zwei Parlamentsabgeordnete der regierenden Partei "Nationale Widerstandsbewegung" haben gegen das Gesetz geklagt.
    Uganda hatte im Mai 2023 ungeachtet von Protesten im Ausland eines der härtesten Gesetze gegen homosexuelle und queere Menschen weltweit erlassen. Demnach stellt die "Beteiligung an homosexuellen Handlungen" ein Verbrechen dar, das mit lebenslanger Haft geahndet werden kann. Wer in einer homosexuellen Beziehung lebt, kann zum Tode verurteilt werden. Die Todesstrafe wurde jedoch seit Jahren in Uganda nicht mehr vollstreckt.
    Diese Nachricht wurde am 03.04.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.