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Dresden
Verfassungsschutz warnt vor rechtsextremer Vereinnahmung des 80. Jahrestages der Bombardierung Dresdens

Der sächsische Landesverfassungsschutz warnt vor einer erheblichen Mobilisierung von Rechtsextremisten zum 80. Jahrestag der Bombardierung Dresdens.

    Mehrere tausend Menschen schließen sich zu einer Menschenkette zusammen.
    Gedenken an die Zerstörung von Dresden am 13. Februar 1945 (Archivbild vom 13. Februar 2024) (Matthias Rietschel / dpa-Zentralbi / Matthias Rietschel)
    Präsident Christian sagte, für die Szene in ganz Deutschland sei der Jahrestag ein Pflichttermin. Es seien für den 13. bis 15. Februar diverse rechtsextreme Veranstaltungen in der sächsischen Landeshauptstadt angekündigt. Zudem dürften Linksextremisten versuchen, die Kundgebungen zu stören. Gegenseitige Provokationen beider Lager seien fester Bestandteil der Auseinandersetzung. Auch die Polizei rechnet mit einer, Zitat, "konfrontativen Versammlungslage".
    In Dresden erinnern die Stadt und die Zivilgesellschaft jedes Jahr an die Opfer des Zweiten Weltkriegs und die Zerstörung der Stadt durch Luftangriffe der Alliierten. Dabei wurden laut der Dresdner Historikerkommission bis zu 25.000 Menschen getötet.
    Diese Nachricht wurde am 11.02.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.