USA
Vergleich: Johnson & Johnson zahlt Klägern 5,5 Milliarden Dollar im Babypuder-Streit

Der US-Pharmaziekonzern Johnson & Johnson hat sich in einem jahrelangen Rechtsstreit um möglicherweise krebserregendes Babypuder auf einen Vergleich mit den Klägern geeinigt.

    Eine weiße Flasche mit dem Babypuder steht vor einem schwarzen Hintergrund.
    Vorwurf der Gesundheitsgefährdung: Babypuder von Johnson & Johnson. (EPA/DAN PELED AUSTRALIA AND NEW ZEALAND)
    Wie das Unternehmen in New Brunswick im Bundesstaat New Jersey mitteilte, zahlt es 5,5 Milliarden Dollar, um zehntausende Klagen beizulegen.
    Die Kläger hatten Johnson & Johnson vorgeworfen, dass seine Talkum-Produkte Eierstockkrebs verursachen. In dem Puder war Asbest festgestellt worden. Der Konzern hatte eine gesundheitliche Gefahr stets bestritten, den Verkauf von Babypuder auf ‌Talkumbasis in den USA aber dennoch bereits im Jahr 2020 eingestellt.
    Diese Nachricht wurde am 28.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.