Genf
Verhandlungen über internationales Abkommen über Plastikmüll treten auf der Stelle

Die Verhandlungen über ein internationales Abkommen über Plastikmüll treten auf der Stelle.

    Unterwasseraufnahme zeigt Plastikflasche und Plastiktüte im Meer treibend.
    Plastikmüll treibt im Mittelmeer (imago / Markus van Offern)
    Die Konferenzleitung in Genf beklagte nach Ablauf der Hälfte der Zeit, dass keine entscheidenden Fortschritte zu einem gemeinsamen UNO-Vertrag erzielt worden seien. Unter anderem Uruguay kritisierte, dass vor allem die erdölproduzierenden Länder auf einstimmigen Entscheidungen bestünden. Dies trage dazu bei, dass Kompromisse nicht zustande kämen.
    Die Verhandlungen zwischen 184 Ländern haben am Dienstag begonnen und sollen nächste Woche Donnerstag abgeschlossen sein. Ziel ist ein Abkommen zur Verringerung des weltweiten Plastikmülls.
    Diese Nachricht wurde am 09.08.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.