
Russischen Angaben zufolge sollen die Gespräche nun am Vormittag beginnen. Der russische Delegationsleiter Medinski erklärte, man gehe ohne Vorbedingungen in die Verhandlungen. Da Kreml-Chef Putin nicht nach Istanbul gereist ist, sagte auch der ukrainische Präsident Selenskyj seine Teilnahme ab. Die ukrainische Delegation wird von Verteidigungsminister Umerov angeführt. Während die russische Seite von bilateralen Treffen sprach, hieß es in Ankara, es seien trilaterale Gespräche unter Einbeziehung türkischer und US-amerikanischer Vertreter geplant. Auch US-Außenminister Rubio und der Sondergesandte Witkoff werden heute in Istanbul erwartet.
Trump erhöht Druck auf Putin
Nach US-Angaben wird Präsident Trump nicht nach Istanbul reisen, um an den Gesprächen zwischen Vertretern Russlands und der Ukraine teilzunehmen. Grundsätzlich hatte Trump sich bereit gezeigt, seinen für heute geplanten Besuch in den Vereinigten Arabischen Emiraten zu unterbrechen. Der US-Präsident drängt die beiden Kriegsparteien zu einem 30-tägigen Waffenstillstand. Von russischer Seite hieß es, dass auch Gespräche über einen großen Austausch von Kriegsgefangenen stattfinden könnten. Sowohl die USA als auch die Europäische Union drohen Russland mit neuen Sanktionen.
Diese Nachricht wurde am 16.05.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
