Mehrere Länder betroffen
Verheerende Hochwasser-Katastrophen in Asien: Zahl der Toten allein in Indonesien steigt auf mehr als 400

Die Zahl der Todesopfer bei den massiven Überschwemmungen und Erdrutschen in Asien steigt weiter.

    Ein Kind mit einem Metallschlauch und eine Frau auf einer überfluteten Straße in der indonesischen Provinz Aceh
    Überflutete Straße in der indonesischen Provinz Aceh. (AFP / Chaideer Mahyuddin)
    Allein in Indonesien kamen nach jüngsten Angaben der Behörden 417 Menschen ums Leben. In Thailand wird die Zahl der Todesopfer mit 170 angegeben. Fast drei Millionen Menschen sind dort von der Katastrophe betroffen. Ministerpräsident Charnvirakul versprach gestern finanzielle Unterstützung. Zugleich räumte er ein, seine Regierung sei nicht in der Lage gewesen, die Menschen zu schützen.
    Auf Sri Lanka teilten die Behörden am Wochenende mit, sei die Zahl der Toten nach dem Zyklon "Ditwah" auf 132 gestiegen. Dort werden noch fast 200 Menschen vermisst.
    Auch Malaysia berichtete von Opfern. Rettungs- und Hilfsorganisationen bemühen sich weiter, Zugang zu den betroffenen Gebieten zu erhalten. - In der Straße von Malakka hatte sich ein Tropensturm gebildet, der eine Woche lang schwere Regenfälle mit sich brachte.
    Diese Nachricht wurde am 30.11.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.