
Nach Angaben der italienischen Wettbewerbsbehörde AGCM geht es um den Verdacht, dass Kosmetikartikel, die für Erwachsene bestimmt sind, gezielt an Kinder und Jugendliche verkauft wurden. Unter Zwölfjährige seien mit Hilfe sehr junger Influencer dazu gebracht worden, Gesichtsmasken, Seren und Anti-Aging-Cremes zu kaufen, erklärte die Behörde. Über mögliche Gesundheitsgefahren sei mutmaßlich nicht ausreichend informiert worden. Kosmetikprodukte für Erwachsene können wissenschaftlichen Studien zufolge bei Kindern den Hormonhaushalt stören und Hautallergien hervorrufen.
Laut der Behörde wurden in Italien Räumlichkeiten von Sephora und LVMH durchsucht. Es drohen Bußgelder. Die Unternehmen erklärten, sie hielten alle Vorschriften ein.
Diese Nachricht wurde am 27.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
