Kraftstoffpreise
Verkehrsminister dämpft Hoffnung auf Verlängerung des "Tankrabatts"

Bundesverkehrsminister Schnieder hat Erwartungen an eine Verlängerung des sogenannten Tankrabatts über den 1. Juli hinaus gedämpft.

    Das Bild zeigt mehrere Zapfsäulen an einer Tankstelle. Im Vordergrund sind vier Zapfpistolen zu sehen, daneben weitere unscharf im Hintergrund.
    Der Tankrabatt soll Benzin und Diesel günstiger machen. (Imago / HMB-Media / Marco Bader)
    Schnieder sagte dem "Handelsblatt", irgendwann komme der Staat an die Grenze seiner Möglichkeiten. Beim Tankrabatt handelt es sich um eine auf zwei Monate befristete Steuersenkung auf Kraftstoffe, die derzeit allen Autofahrern zugute kommt und den Staat rund 1,6 Milliarden kostet. Schnieder will deshalb nun nach eigenen Angaben vor allem den Güterkraftverkehr in den Blick nehmen. Es gebe Überlegungen, ob und wie es hier Entlastungen geben könne, bestätigte ein Ministeriumssprecher dem Deutschlandfunk. Offenbar ist die Erwartung, dass mit sinkenden Kosten im Güterkraftverkehr die Verbraucherpreise sinken.
    Diese Nachricht wurde am 28.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.