
Die Steuer könnte eingesetzt werden, um Journalismus zu fördern, sagte der Chef von "Ippen Media", der fünftgrößten Zeitungsgruppe Deutschlands, der "Berliner Morgenpost". Im Internet gerate nicht nur die Meinungsbildung zunehmend unter Druck - auch bei der Erlösverteilung komme es zu einer Schräglage im Markt. Auch andere Verlage wie die Funke-Gruppe hatten sich zuletzt für eine Digitalabgabe ausgesprochen und damit hinter Pläne von Kulurstaatsminister Weimer gestellt. Widerstand gibt es nach Weimers Angaben innerhalb der Regierung jedoch von der CSU.
Die Zusatzsteuer würde Internetkonzerne wie Google und Meta treffen. Vorbild ist Österreich. Dort sind große Online-Plattformen seit 2020 verpflichtet, fünf Prozent der Einkünfte aus der Werbevermarktung abzuführen.
Diese Nachricht wurde am 12.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
