Montag, 21.01.2019
 
Seit 21:05 Uhr Musik-Panorama
StartseiteNachrichten-Blogs: Aus der NachrichtenredaktionDie Top Ten der "Vergessenen Nachrichten" 201815.02.2018

Vernachlässigt, aber relevantDie Top Ten der "Vergessenen Nachrichten" 2018

Was sind die "Vergessenen Nachrichten" 2018? Welche Themen kommen in den Medien nicht oder zu wenig vor? Die "Initiative Nachrichtenaufklärung" gibt die Top Ten jedes Jahr heraus - zusammen mit der Nachrichtenredaktion des DLF. Heute werden die Ergebnisse präsentiert.

Deutschlandfunk - die Nachrichten (Deutschlandfunk)
Die Top Ten der "Vergessenen Nachrichten" wird in diesem Jahr am 19. Februar bekanntgegeben. (Deutschlandfunk)

"Vergessene Nachrichten": Das sind die Themen, die Bedeutung haben, aber dennoch kaum Beachtung finden - Beachtung in Medien und Öffentlichkeit. Die Präsentation der Auswahl für dieses Jahr übernimmt Prof. Dr. Hektor Haarkötter, Geschäftsführer der Initiative Nachrichtenaufklärung. Moderator ist Marco Bertolaso, Nachrichtenchef des Deutschlandfunks.

Sie können die Pressekonferenz hier ab 10:30 Uhr im Livestream verfolgen:

Die Initiative Nachrichtenaufklärung e.V. (INA)

Die INA ist eine Nicht-Regierungsorganisation. Seit 20 Jahren sammelt sie Vorschläge zu den vernachlässigten Nachrichten, zum Beispiel auf ihrer Homepage. Diese Vorschläge werden dann von studentischen Rechercheteams an mehreren Hochschulen im ganzen Bundesgebiet recherchiert und geprüft. Begleitet von Dozenten ermitteln die Studierenden, ob die vorgeschlagenen Themen sachlich richtig und zutreffend sind und ob sie tatsächlich von den Medien vernachlässigt wurden. Die Jury der INA beurteilt anschließend die Relevanz der Themen und wählt daraus die Top Ten der vernachlässigten Nachrichten.

Vorbild der INA ist die amerikanische Partnerorganisation Project Censored. Im 20. Jubiläumsjahr wird die INA im Verlag Springer VS einen Sammelband mit dem Titel "Nachrichten und Aufklärung. 20 Jahre Initiative Nachrichtenaufklärung" herausbringen. Die Beiträge zum Beispiel zu "Junk Food News", journalistischer Qualität und Verschwörungstheorien stammen unter anderem von INA-Gründer Prof. Dr. Peter Ludes, den Journalismusforschern Horst Pöttker und Uwe Krüger, Medienwissenschaftler Dr. Jörg-Uwe Nieland und den aktuellen Geschäftsführern des Project Censored, Andy Lee Roth und Mickey Huff.

Gemeinsam mit dem Deutschlandfunk und der HMKW Köln hat die INA im Jahr 2015 eine Fachtagung ins Leben gerufen: das Kölner Forum für Journalismuskritik. Am 22. Juni 2018 findet das Forum zum dritten Mal statt - und verleiht ebenfalls zum vierten Mal den Günter-Wallraff-Preis für Journalismuskritik.

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk