IW-Studie
Versorgung mit Ärzten, Schulen, schnellem Internet in NRW-Kommunen bundesweit am besten

In Deutschland hängt der Zugang zu wichtigen Angeboten und Einrichtungen einer Studie zufolge stark vom Wohnort ab.

    Ein Schild „Arztpraxis“ steht an der Straße.
    Die wohnortnahe Versorgung mit Arztpraxen ist eine Kategorie der Studie "IW-Gemeindecheck Daseinsvorsorge". (picture alliance / dpa-Zentralbild / Soeren Stache)
    Wie das Institut der deutschen Wirtschaft ermittelte, ist die Versorgung der Bürger mit Ärzten, Schulen, schnellem Internet und anderen Infrastruktur-Angeboten im Vergleich der Bundesländer in Nordrhein-Westfalen am besten. 86 Prozent der Gemeinden böten dort eine sehr gute oder gute Versorgung. Am schwächsten falle das Ergebnis in Mecklenburg-Vorpommern aus, wo mehr als jede zweite Gemeinde nur eine sehr schlechte Versorgung biete.
    Im Ost-West-Vergleich schnitten die Kommunen in den neuen Bundesländern gut ab. 30 Prozent der ostdeutschen Städte wurden in der Studie als sehr gut eingestuft, unter den westdeutschen Städten sind es nur knapp 20 Prozent. Die Stadt mit der besten Versorgung ihrer Bürger sei Haar bei München.
    Die Studie "IW-Gemeindecheck Daseinsvorsorge" wurde im Auftrag des Tabakkonzerns Philip Morris durchgeführt. Ausgewertet wurden nach Angaben des Instituts der deutschen Wirtschaft 17 Indikatoren in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Mobilität, Digitales und Freizeit.
    Diese Nachricht wurde am 25.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.