
93 Prozent aller registrierten Fälle drehen sich um dieses Thema, wie aus dem Jahresbericht der Fachstelle Jugendschutz.net hervorgeht. Andere Bereiche wie politischer Extremismus, Cybermobbing oder Gewalt machen demnach einen vergleichsweise geringen Anteil aus. Bei tausenden Verstößen wurden den Angaben zufolge entweder die Strafverfolgungsbehörden eingeschaltet oder die Betreiber von Internetseiten und Sozialen Medien aufmerksam gemacht.
Bundesbildungsministerin Prien sprach von erneut alarmierenden Zahlen. Man sei noch weit davon entfernt, Kindern und Jugendlichen eine sichere und unbeschwerte Teilhabe an der digitalen Welt zu ermöglichen, betonte die CDU-Politikerin. Viele Anbieter täten noch immer zu wenig. - Jugendschutz.net wurde 1997 von Bund und Ländern gegründet. Der Auftrag besteht darin, das Netz auf Gefahren für Kinder und Jugendliche hin zu untersuchen.
Diese Nachricht wurde am 20.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
