Bundeswehr
Verteidigungsausschuss: Vorsitzender Röwekamp fordert Übungspflicht für Reservisten

Der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Bundestags, Röwekamp, hat sich für eine Wehrübungspflicht für Reservisten der Bundeswehr ausgesprochen.

    Das Foto zeigt den CDU-Politiker Thomas Röwekamp.
    Der CDU-Politiker Thomas Röwekamp spricht sich für Wehrübungen für Reservisten der Bundeswehr aus. (Sina Schuldt/dpa)
    In der aktuellen sicherheitspolitischen Lage könne sich Deutschland keine Reserve leisten, die nur auf freiwilliger Basis funktioniere, sagte der CDU-Politiker dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Wenn man die Bundeswehr ernsthaft stärken wolle, brauche man mehr Verlässlichkeit. Die Reservisten müssten im Ernstfall schnell verfügbar und einsatzbereit sein. Dafür brauche es klare Verpflichtungen, erklärte Röwekamp.
    Die Bundeswehr soll bis 2035 auf mindestens 260.000 aktive Soldatinnen und Soldaten sowie 200.000 Reservisten anwachsen. Diese Reserve soll wesentlich aus den Männern und Frauen aufgebaut werden, die den neuen Wehrdienst leisten, für den seit Jahresbeginn die gesetzlichen Grundlagen da sind.
    Diese Nachricht wurde am 09.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.