
Pistorius sagte auf Anfrage des Deutschlandfunks, es sei ein starkes Zeichen der transatlantischen Freundschaft, dass die US-Regierung Deutschland die Beschaffung der Waffen sowie bodengestützter Typhon-Startgeräten ermöglichen wolle. Bundeskanzler Merz hatte zuvor in seiner Regierungserklärung gesagt, es habe auf dem NATO-Gipfel in Ankara eine entsprechende Einigung gegeben. Mit dem Kauf und der Stationierung schließe Deutschland eine wichtige strategische Lücke und werde gleichzeitig daran arbeiten, eigene Systeme zu entwickeln.
Bisher verfügen die europäischen Staaten über keine Waffe mit ähnlicher Reichweite. Tomahawk-Marschflugkörper können Ziele in bis zu 2.500 Kilometern Entfernung erreichen und damit auch das russische Hinterland.
Diese Nachricht wurde am 09.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
