Münchner Sicherheitskonferenz
Verteidigungsminister Pistorius wirft USA Beschädigung der Nato vor

Bundesverteidigungsminister Pistorius hat der Regierung von US-Präsident Trump vorgeworfen, der NATO zu schaden.

    Verteidigungsminister Pistorius steht bei der Münchner Sicherheitskonferenz am Rednerpult und spricht in ein Mikrofon.
    Verteidigungsminister Pistorius bei der Münchner Sicherheitskonferenz (IMAGO / Frank Turetzek / IMAGO / FRANK TURETZEK / www.ft.photos)
    Der SPD-Politiker sagte auf der Münchner Sicherheitskonferenz, Vertreter Washingtons hätten in der Vergangenheit die territoriale Integrität und Souveränität eines NATO-Mitgliedsstaates in Frage gestellt. Außerdem schlössen die USA europäische Verbündete von Verhandlungen aus, die für die Sicherheit in Europa von entscheidender Bedeutung seien. Pistorius kritisierte, all das stärke die Gegner der NATO. Er warnte die USA davor, in einer Welt aufstrebender Großmächte alleine zu handeln. Mit mehr als 30 anderen Ländern in der NATO verbündet zu sein, mache auch die Vereinigten Staaten stärker.
    Präsident Trump hat sich in der Vergangenheit abfällig über NATO-Verbündete geäußert und den Nutzen des Bündnisses immer wieder in Zweifel gezogen. Bis vor Kurzem erhob er Anspruch auf das zu Dänemark gehörende Grönland. Die Gespräche mit Russland über eine Beendigung des Ukraine-Kriegs führt er ohne Vertreter der EU-Staaten.
    Diese Nachricht wurde am 14.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.