
Der Fregattenkapitän soll demnach eine Liste mit mehr als 150 geplanten Rüstungsprojekten an eine Lobbyistin weitergegeben haben. Das Nachrichtenportal "Politico" hatte Auszüge aus dem Dokument bereits im September veröffentlicht. Im Ministerium begannen daraufhin interne Ermittlungen, weil sensible militärische Planungen öffentlich wurden. Der Offizier habe die Weitergabe der Liste eingestanden und sich reumütig gezeigt, so der Bericht. Bei einer Verurteilung wegen Geheimnisverrats droht dem Offizier eine Haftstrafe.
Diese Nachricht wurde am 26.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
