Islamabad
Vertreter der USA und des Iran beraten unter Vermittlung Pakistans über Waffenstillstand

Hochrangige Vertreter der USA und des Iran beraten in Islamabad über einen Waffenstillstand.

    US-Vize-Präsident Vance läuft auf einem roten Teppich vor einem Flugzeug der US-Regierung neben Pakistans Außenminister Dar (r.) und Pakistans Armee-Chef Munir (l.).
    US-Vize-Präsident Vance wird bei seiner Ankuft in Islamabad von Pakistans Außenminister Dar (r.) und Pakistans Armee-Chef Munir (l.) empfangen. (picture alliance / Anadolu / Min. of Foreign Affairs of Pakistan / Handout)
    Die Gespräche finden unter der Vermittlung der pakistanischen Regierung statt. Zum Auftakt empfing Regierungschef Sharif die iranische Delegation. Diese legte dem iranischen Staatsfernsehen zufolge eine Liste mit zehn Forderungen und Bedingungen vor. Anschließend sprach Sharif mit den Vertretern der USA unter Leitung von Vizepräsident Vance. Die Vereinigten Staaten haben einen Forderungskatalog mit 15 Punkten zusammengestellt. Inzwischen sitzen beide Kriegsparteien gemeinsam am Verhandlungstisch.
    Die Positionen des Iran und der USA liegen weit auseinander. Teheran verlangt unter anderem ein Ende der israelischen Angriffe auf die iran-treue Hisbollah-Miliz im Libanon. Die USA fordern die sofortige Wiederöffnung der Straße von Hormus. Auch das iranische Atom- und Raketenprogramm spielt eine Rolle.
    Derzeit gilt eine zweiwöchige Waffenruhe zwischen den beiden Kriegsparteien.
    Diese Nachricht wurde am 11.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.