Lange Staus nach Waffenruhe
Vertriebene im Libanon kehren zurück

Nach Inkrafttreten einer Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah haben sich Tausende Menschen im Libanon auf den Weg zurück in ihre Heimatorte gemacht.

    Vertriebene, die nach einem Waffenstillstand zwischen der Hisbollah und Israel in ihre Dörfer zurückkehren, überqueren die zerstörte Qasmiyeh-Brücke in der Nähe der Stadt Tyros.
    Vertriebene, die nach einem Waffenstillstand zwischen der Hisbollah und Israel in ihre Dörfer zurückkehren, überqueren die zerstörte Qasmiyeh-Brücke in der Nähe der Stadt Tyros. (Mohammed Zaatari / AP / dpa / Mohammed Zaatari)
    Auf den Straßen in Richtung Süden bildeten sich Augenzeugen zufolge lange Staus.
    Die Waffenruhe war um Mitternacht in Kraft getreten, nach mehr als sechs Wochen Krieg. Aufgrund der Kämpfe zwischen Israel und der vom Iran unterstützten Miliz wurden mehr als eine Million Menschen vertrieben. 
    Die Hisbollah warnte, dass sie für den Fall einer Verletzung der Waffenruhe durch die israelische Armee kampfbereit bleibe. Die Kämpfer behielten den Finger am Abzug, heißt es in einer Erklärung.
    Diese Nachricht wurde am 17.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.