
Dem "Guardian" zufolge erklärte sich das Museum bereit, Material aus mindestens zwei aktuellen Ausstellungs-Katalogen zu entfernen. Darunter war eine Illustration aus den 1930er Jahren, die britische Handelsrouten zeigt und eine Karte von China enthält. Die chinesische Druckerei habe dem Museum mitgeteilt, dass Pekings Zensurbehörde die Karte ablehne.
Der Zeitung zufolge greifen britische Museen häufig auf chinesische Druckereien zurück, weil sie Kataloge deutlich billiger herstellen als europäische Druckereien. Dabei müssten jedoch Zensurforderungen in Bezug auf Themen oder Bilder erfüllt werden, die von Chinas Regierung als sensibel eingestuft werden.
Diese Nachricht wurde am 16.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
