
Die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Schmidt warf dem Wirtschaftsflügel der CDU vor, dem Zusammenhalt in Deutschland zu schaden. Das Schleifen hart erkämpfter Arbeitnehmerrechte nütze Wirtschaft und Wachstum nicht, sagte sie dem Handelsblatt. Linken-Fraktionschef Pellmann betonte, dies habe mit einem modernen Verständnis von Arbeitswelt nichts zu tun. Es sei dreist, die Menschen dazu zu zwingen, für Teilzeitgründe um Erlaubnis zu bitten, für deren Ursache oft Politik oder schlechte Arbeitsbedingungen verantwortlich seien. der Grünen-Politiker Grau sagte, der gewählte Begriff "Lifestyle-Teilzeit" sei respektlos gegenüber hart arbeitenden Menschen.
In dem bekannt gewordenen Papier plädiert der Wirtschaftsflügel der Union dafür, den Rechtsanspruch auf Teilzeit nur noch in bestimmten Fällen gelten zu lassen - etwa für die Erziehung von Kindern, die Pflege von Angehörigen und Weiterbildungen. Zur Begründung wird auf den Fachkräftemangel verwiesen. Über den Antrag soll auf dem Bundesparteitag im Februar abgestimmt werden.
Diese Nachricht wurde am 25.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
