Samstag, 04. Februar 2023

Sirius, Orion, Mars und Co.
Viele Gestirne für den Jahreswechsel

Gegen Mitternacht funkelt Sirius, der hellste Fixstern am Firmament, im Süden. Rechts oberhalb steht der Jäger Orion, umgeben von den Winterfiguren voller heller Sterne. Dieses Jahr strahlt da auch noch Mars im Stier und rechts daneben der Mond.

Von Dirk Lorenzen | 31.12.2022

Der Anblick des Südhimmels morgen gegen 23 Uhr, zur Monatsmitte gegen 22 Uhr und am 31. gegen 21 Uhr.
Der Anblick des Südhimmels morgen gegen 23 Uhr, zur Monatsmitte gegen 22 Uhr und am 31. gegen 21 Uhr (Stellarium)
Wenn am Neujahrsmorgen die Sonne erscheint, ist auch der späteste Aufgang des Winters geschafft. Zwar war kurz vor Weihnachten der kürzeste Tag des Jahres – aber der früheste Sonnenuntergang war bereits rund zehn Tage früher, der späteste Aufgang ist erst jetzt.

Ende Januar ist der Tag eine Stunde länger

Im Laufe des Januars nimmt die Tageslänge in der Mitte Deutschlands um gut eine Stunde zu. Das ist noch nicht viel, aber schon mal ein Anfang.
Die langen Nächte beginnen mit dem Auftritt von Venus und Saturn tief im Südwesten in der Abenddämmerung. Danach zieht der strahlend weiße Jupiter die Blicke auf sich – er geht noch vor Mitternacht unter. Mars im Stier leuchtet fast die ganze Nacht.
Am 23. Januar steht die Mondsichel dicht bei Venus und Saturn. Am 25. und 26. begleitet sie den Jupiter – das Doppelgestirn aus Mond und Riesenplanet ist der wohl schönste Himmelsanblick des Monats.

Himmliche Signale zum Ende des Winters

In der Nacht zum 31. Januar wandert der zunehmende Mond auf Mars zu. Wenn die beiden gegen 4 Uhr Seite an Seite im Nordwesten untergehen, funkeln hoch im Süden die klassischen Frühlingsfiguren Löwe, Jungfrau und Bootes.
Und im Nordosten wagen sich dann schon die Sommersterne Wega und Deneb empor – sie alle signalisieren, dass dieser Winter bald zu Ende ist.

Der Sternenhimmel des Monats, vorgestellt von der Vereinigung der Sternfreunde
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