
In der aktuellen Mundgesundheitsstudie steht unter anderem, dass dank guter Vorbeugung nur sehr wenige Kinderzähne von Karies betroffen sind. Und das zahlt sich später aus: Wenn Kinder bei den Vergleichsuntersuchungen vor zwölf Jahren kariesfrei waren, dann ist bei den heute 20-Jährigen im Schnitt maximal ein Zahn an Karies erkrankt. Bei jüngeren Erwachsenen halbierte sich die Karieslast in den vergangenen 30 Jahren.
Die Erfolge führen Fachleute vor allem darauf zurück, dass in Kindergärten und Schulen regelmäßig Kinder untersucht werden. Diese lernten dabei, wie sie sich besser ernähren und ihre Zähne richtig putzen. Handlungsbedarf sehen Experten aber noch beim Thema Parodontitis, eine chronische Entzündung zum Beispiel des Zahnfleischs, die schubweise Gewebe und Knochen zerstört. Sie rechtzeitig zu behandeln, könne den Verlust von Zähnen verhindern, hieß es.
Diese Nachricht wurde am 14.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
