Kongo
Viele Menschen in Zentralafrika halten Ebola für einen Mythos

In Zentralafrika gibt es derzeit wieder einen größeren Ebola-Ausbruch. Mindestens 200 Menschen sind in der Demokratischen Republik Kongo schon an der Infektionskrankheit gestorben. Viele in Zentralafrika halten die Krankheit für einen Mythos - und schützen sich dementsprechend wenig vor einer Ansteckung.

    Ein Gesundheitshelfer weist eine Frau in einige wichtige Hygieneregeln ein. Beide stehen vor einem Schuppen. Die Frau wäscht sich die Hände an einer improvisierten Wasserstelle.
    Ein Gesundheitshelfer weist eine Frau in Hygieneregeln ein. (picture alliance / Xinhua News Agency )
    Die Hilfsorganisation ActionAid berichtet, jeder Dritte bezweifle, dass es Ebola gibt. ActionAid veranstaltet deswegen auch Aufklärungskampagnen. Gegen die aktuelle Variante gibt es keine Impfung.
    In den letzten vergangenen Tagen hatten wütende Angehörige Behandlungszelte in Brand gesteckt, weil ihnen die Leiche eines Verstorbenen nicht überlassen wurde. Der Hintergrund ist, dass auch verstorbene Ebola-Patienten hochansteckend sind - und nur unter strengen Sicherheitsvorkehrungen bestattet werden sollen.
    Diese Nachricht wurde am 26.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.